Kickboxen

Kickboxen_ButtonKickboxen ist in erster Linie eine Wettkampfsportart. Diese wird in einem sportlichen, fairen Kampf nach strengen Regeln ausgetragen, wobei man Füße zum kicken und Fäuste zum Boxen einsetzt.

Woher kommt das Kickboxen ?

Kickboxen entstand aus der Verschmelzung verschiedener asiatischen und westlicher Kampfstile wie Karate, Taekwon-Do und Boxen. Es wurde entwickelt mit dem Ziel die verschiedenen Kampfstile in einem fairen Wettkampf vergleichen zu können.

Kickboxen als Fitness Sport !

Der Sport fördert in kürzester Zeit Fettverbrennung, Ausdauer und Reaktionsvermögen. Hier werden Bewegungen, Schritte und Tritte eingeübt, die sich allmählich zu fließenden Kombinationen ergänzen und den Körper so richtig fordern. Es werden alle Muskelgruppen beansprucht, außerdem wird der Körper mit der Zeit beweglicher und die körpereigenen Reflexe werden zugleich geschult.

Frauen / Mädchen und das Kickboxen !

Überall auf der Welt strömen immer mehr Frauen/Mädchen in das Kickboxtraining. Die meisten von ihnen sehen das Training als effizienteste und praktischste Möglichkeit, zu lernen, wie sie sich notfalls selbstverteidigen können, und gleichzeitig körperlich fit und mental belastbar zu werden. Viele Frauen sind der Meinung, dass das Kickboxen eine attraktive und stimulierende Alternative zu den teilweise monotonen Trainingsmethoden der traditionellen Kampfkünste darstellt. Dieser vergleichsweise junge Kampfsport hat eine rasante und wachsende Popularität bekommen. Kickboxen ist ein idealer Ausgleich für Schule und Beruf.

 

Die Disziplinen

Leichtkontakt ( Light-Contact-Kick-Boxing )

Beim Leichtkontakt handelt es sich um die jüngste Disziplin. Hier wird genauso wie beim Vollkontakt gekämpft , allerdings darf nur mit leichtem Kontakt getroffen werden, d. h. saubere und gut kontrollierte Techniken, die explosiv und kraftvoll mit leichtem Kontakt treffen müssen. Die Wettkämpfer kämpfen fortwährend bis der Hauptkampfrichter das Kommando „ stopp“ oder „ break“ gibt. Bewertet wird wie im Vollkontakt. Diese Form gibt es erst seit 1970 und wurde in Hamburg erprobt. Das Leichtkontakt-Kickboxen vereinigt die Vorteile des Vollkontakt und Semikontakt Kickboxen in sich. Diese Disziplin hat somit alle Aussicht das Kickboxen der Zukunft zu werden.

Semikontakt ( Semi-Contact Kick-Boxing )

Diese Disziplin ist die älteste Form des Kickboxens. Sie ist stark mit der Wettkampfform des Karate und Taekwon-Do verwand. Die Techniken dürfen nur mit leichtem Kontakt ausgeführt werden und müssen vor allem am Kopf kontrolliert werden. Der Kampf wird von einem Hauptkampfrichter und zwei Seitenkampfrichtern geleitet. Nach jedem Treffer unterbricht der Hauptkampfrichter das Kampfgeschehen und gibt die Wertung für den Treffer bekannt. Dabei werden Faust und Fußtechniken zum Körper und Fausttechniken zum Kopf jeweils mit einem Punkt, Fußtreffer zum Kopf mit zwei Punkten und gesprungene Fußtreffer zum Kopf mit drei Punkten honoriert. Die Punkte werden auf einer Punktetafel angezeigt, die sich auf dem Kampfrichtertisch befindet. Das Semikontakt erfordert ein hohes technisches Können, Geschicklichkeit, Ausführungs- und Reaktionsschnelligkeit und zwecks Kontrolle der Treffer ein Gutes Auge. Das spielerische Element steht hierbei im Vordergrund. Da keine sehr starke Kondition erforderlich ist, kann diese Disziplin von sehr vielen ausgeübt werden. Weil der Kampf jedoch ständig unterbrochen wird, können sich die Kämpfer kein echtes Konzept zurechtlegen

 

Wichtig:

Bei allen Kickboxsportarten wird eine persönlichen Schutzausrüstung getragen und zwar sowohl im Training als auch im Wettkampf: Kopfschutz, Zahnschutz, Hand- und Fußschutz, Tiefschutz. Somit werden Verletzungen minimiert oder finden dadurch überhaupt nicht statt.

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